Mai 2010: Mainz Marathon

09. Mai 2010: Mainz Marathon:

Unsere Ergebnisse:

Claudia Kümper: 04:55:48 h
Fabian Kümper: 04:55:48 h

Laufbericht von Claudia Kümper:

Als ersten Frühjahrslauf in diesem Jahr hatten Fabian, Svende und ich uns schon frühzeitig den Gutenberg-Marathon in Mainz ausgeguckt. Von der schönen Laufstrecke, die auch die Halbmarathondistanz anbietet, den Staffeln so vieler Schulklassen, der prächtigen Stimmung und dem überdurchschnittlich warmen Wetter in dieser Region (zumindest im Vergleich zu Norddeutschland) hatten wir schon viel gelesen und gehört.

Mehr lesen

März 2010: Bienwald Marathon

14. März 2010: Bienwald Marathon

Unsere Ergebnisse:

Frank Nicklisch: 03:38:02 h
Oliver Weis: 03:40:04 h
Iris Hadbawnik: 03:59:53 h

 

Laufbericht von Frank Nicklisch:

Start um 10:00 vor dem Bienwaldstadion in Kandel. Vom gemeldeten „leichten Regen“ keine Spur. Die Temperaturvorhersage hat dann allerdings gepasst: 3°C

Ohne Rücksicht auf eventuelle Probleme mit der Hüfte habe ich mich hinter dem 3:30h-Pacer eingereiht. Wenn Probleme kommen, dann kommen die bei jedem Tempo – also kann ich auch das geplante Tempo laufen.

Geplant war möglichst lange mit dem Pacer zu laufen und auf jeden Fall unter 3:45h ins Ziel kommen.

Die ersten Kilometer lief es recht locker und selbst nach 25km konnte ich kaum fassen wie locker das Laufen fiel. Aber so nach und nach wurde es dann doch anstrengend (hätte mich auch sehr gewundert…) und als wir bei km32 auf die endlos lange, minimal ansteigende Gerade kamen musste ich abreissen lassen. Auch wenn ich aus den letzten Jahren die Strecke und die Probleme dieser letzten Kilometer kannte – es hat nichts geholfen. Dieser Abschnitt ist kein muskuläres Problem, sondern ein rein mentales.
So habe ich das Tempo rausgenommen und bin locker (oder besser: nicht mehr ganz so locker 😉 )weitergelaufen.
Die Zielzeit war im Rahmen der Erwartung und, was mich am meisten freut, meine Hüfte hat keinerlei Zicken gemacht.

Laufbericht von Oliver Weis:

Es sollte mal kein Marathon auf Bestzeit werden. Ein Trainingslauf für Miau. Im Grunde ein ganz angenehmens Gefühl, mal nicht alles geben zu müssen.
Soweit die Theorie. Es lief auch supergut an.
Nach 2Km hatte ich jedoch schon gemerkt, dass der linke Socken zwickt…aber anhalten…dann läuft mir ja die Zeit sowas von aus dem Ruder, nene…und weiter.
Vom Puls und der Kraft, war es optimal.
Bis Km21 war der Schnitt von ca.5,10 superleicht zu halten. Dann kam der rechte Fuß mit Blasenproblemen hinzu…naja…als weiter.
Das Tempo war zu halten, aber der Spaßfaktor rückte immer weiter in den Hintergrund. Dann kam noch hinzu, dass die Verpflegungsstellen sehr ungleichmäßig verteilt waren.
Am Ende war es doch anstrengender, als ich es mir eigentlich vorgestellt hatte…
Die Strecke ist zudem nicht wirklich von großen Freudensprüngen geprägt. Viel Wald, ewig lange Geraden, wenig Zuschauer und immer wieder ganz schönen Gegenwind.
Alles in Allem aber trotzdem ein gelungener, aber einsamer Lauf

Laufbericht von Iris Hadbawnik:

Der Bienwald-Marathon sollte ein Trainings- und Spaßmarathon vor dem MIAU werden. Eigentlich wollte ich ganz locker im 6er Schnitt laufen. Als mich dann die unter 4 h-Pacerin überholte, blieb ich einfach an der Gruppe dran und war überrascht, wie leicht mir das von ihr vorgegebene Tempo von 05:30-05:35 fiel.
Da es mich jedoch nach den Verpflegungsstellen zu viel Kraft kostete zur Gruppe aufzuschließen (und ich mir keine Darm-Gespräche mehr anhören wollte… ;-)), hab ich sie ab KM 28 ziehen lassen und hab mir in Ruhe meine Cola auf den letzten KM gegönnt. :-))

Am Ende war ich dann doch recht platt, weil ich auf der letzten Runde auf der Tartanbahn im Stadion noch einen Schlusssprint hinlegen musste, weil hinter mir ein Japaner angeflogen kam… leider hat es nix genützt, er hat mich dann 5 Meter vor dem Ziel doch noch überholt. 🙂

Insgesamt war es eine flache aber windanfällige Strecke durch den Wald, bei der man auf den langen Geraden über die Lanstraße das ein oder andere mal mental sehr gefordert wurde…

30. Januar 2010: Ultramarathon Rodgau

Ultramarathon Rodgau – 50 km

Unsere Ergebnisse:

Oliver Weis: 04:54:10 h
Frank Nicklisch: 05:20:45 h
Iris Hadbawnik (35 KM): 03:32:16 h

Laufbericht Oliver Weis:

…und mein zweites Mal Rodgau. Zuvor hatten wir bestimmt 407mal darüber spekuliert, ob oder nicht und wenn das Wetter so oder so wäre und dann …. aber wir haben`s doch getan. Frank hat uns abgeholt und dann wie immer…zu spät und 30sec vor den Start, wir sind vor Ort und los gehts…puh 🙂 Gleich in der ersten Runde, 350m, an der Verpflegungsstelle einen warmen Tee und der Lauf konnte kommen. Die Strecke war alles andere, als vom Veranstalter beschrieben. Geräumt und bestreut, sieht für mich anders aus. Was solls, kämpfen Oli… und so vergingen die Runden, mehr oder weniger gut. Am Schluss bin ich doch noch besser gelaufen als das Jahr zuvor. Also, voll zufrieden und dieses Mal nicht mit „Pudelblick“, lief ich Iris bei 50000 und ein Meter in die Arme. Schön wenns rum ist 🙂

Laufbericht von Frank Nicklisch:

Alle Jahre wieder… Dieses Jahr war ich zum 5. Mal in Rodgau, aber so schlecht ist es noch nie gelaufen.

Das es im Januar kalt ist und auch mal Schnee liegen kann war vorher klar. Aber dass die gesamte Strecke unter einer geschlossenen Schnee- und Eisschicht verschwinden würde hab ich nicht erwartet. Von Runde zu Runde wurde der Streckenzustand schlechter. Die vereisten Stellen nahmen zu und die Abschnitte mit festgetretem Schnee verwandelten sich langsam in eine zähe matschige Masse.

Zu dem doch sehr schwer zu laufenden Untergrund kamen dann noch meine konditionellen Schwierigkeiten nach zwei Wochen Trainingsausfall (und mäßigem Training davor…). Die letzten zwei Runden setzte dann noch zu allem Überfluss heftiges Schneetreiben ein.

Nach 30km wollte ich bereits abbrechen, wurde aber noch zum weitermachen überredet. Ebenso nach 40km und 45km. Letztlich bin ich dann doch die gesamte Strecke gelaufen, in einer doch eher erbärmlichen Zeit. Dafür habe ich heute (einen Tag später) einen bestialischen Muskelkater.

Laufbericht von Iris Hadbawnik:

Als bekennender Schneelauf-Hasser hatte ich bereits Mitte letzter Woche mit dem Wettkampf abgeschlossen. Als dann jedoch die Nachricht vom Veranstalter kam, dass die gesamte Laufstrecke geräumt und mit Split bestreut sei, hab ich dann doch den Start gewagt… und hätte es im Nachhinein doch besser gelassen…

Die Strecke bestand aus einer Eis- oder wahlweise lockerer Schneedecke, die einem zunehmend das Laufen erschwerte. Als sich dann nach einigen kraftraubenden Kilometern noch meine Achillessehne beschwerte, wollte ich es nicht weiter riskieren und habe nach 35 Kilometern das „Drama“ beendet.

Lustig war, dass ich viele Bekannte getroffen habe. Unter anderem Bernann, mit dem ich am Start noch in konspirative Gespräche vertieft war… siehe Foto von marathon4u.de im Hintergrund. ;-))

Nachtrag: Ich habe heute vom Veranstalter noch ein Foto gefunden, auf dem wir – kurz vor dem Start – alle 3 drauf sind: Oli im Vordergrund, ich in der Mitte und Bernann dahinter. :-))

Dezember 2009: Siebengebirgsmarathon

12. Dezember 2009: Siebengebirgsmarathon

Unsere Ergebnisse:

Frank Nicklisch: 03:52:19 h

 

Laufbericht von Frank:

Heute habe ich einen Adventslauf der besonderen Art gemacht 🙂
Wie jedes Jahr war heute der Wettkampfjahresabschluss beim Siebengebirgsmarathon in Aegidienberg. Hier ist der Name Programm: gelaufen wird im Nationalpark Siebengebirge auf mehr oder minder befestigten Wegen und reichlich Höhenmetern.
Nach dem ständigen Regen in den letzten Tagen hat es letzte Nacht abgekühlt und sogar etwas geschneit. Speziell in den Höhenlagen des Siebengebirges war so etwas wie eine Schneedecke zu erkennen. Dementsprechend lagen die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Am Matsch auf den Wegen hat das wenig geändert…

Start pünktlich um 10:00 und ich durfte das Feld von hinten aufrollen, da ich vorher zuviel rumgetrödelt hatte und gerade noch zum Countdown das Ende der Startaufstellung erreichte.
Rund 900 Läufer vor mir, von denen viele keinerlei Zeitambitionen hatten, galt es jetzt zu überholen. Hat dann etwa 10km gedauert bis ich da war wo ich eigentlich schon beim Start sein wollte…

Meine Zeitplanung (wobei das Wort Planung auf dieser Strecke in den letzten 4 Jahren eher ein Running Gag war…) hatte ich auf hoffnungsvolle 5:30min/km gesetzt, Ziel war – wie jedes Jahr – unter 4:00h zu laufen.

Nachdem ich also nach 10km die meisten langsameren Läufer hinter mir gelassen hatte, kam auch der schon zu Beginn schwer ins Rutschen geratene Zeitplan wieder in geordnete Bahnen: 11km in 58 Minuten – damit lag ich genau im Plan.

Bergauf und bergab ging es weiter, rauf mit einem Tempo zwischen 5:00 und 6:15, runter bis zu 4:00.

Die Kilometer flogen förmlich dahin und ich fühlte mich fantastisch. Keine übermäßige Erschöpfung, top motiviert. Meine Strategie mich bergauf nicht bis ans Limit zu treiben und bergab nur so schnell zu laufen, dass ich mich noch etwas erholen konnte ging voll auf.

Bei km27 wurde von einem Streckenposten die Platzierung angesagt. Ich lag auf Platz 158 und hatte auf meine Planzeit ein Polster von 2:30 min. Hoffentlich kann ich das bis zum Ende halbwegs halten…

Auch wenn jetzt die Steigungen die ein oder andere Gehpause erzwangen konnte ich auf den Gefällestrecken mit hohem Tempo all die Läufer wieder einholen, die mich bergauf überholt hatten. Aber bis km37 hatte ich neben meinem Polster auch noch weitere 3 Minuten verloren. Aber ab hier ging es fast nur noch bergab.

Ich konnte noch mal Tempo aufnehmen und die letzten Kilometer im Tempo zwischen 4:20 und 5:00 laufen.

Mit einer Zielzeit von 3:52h habe ich meine PB auf dieser Strecke um 7 Minuten unterboten und meine geplante Zielzeit beim Schnitt von 5:30 um gerade mal 12 Sekunden gerissen.

Siebengebirgsmarathon

Zur Website des Veranlstalters: www.sfa-tri-power.de