Buchtipp: Herausforderung Race Across America von Dr. Michael Nehls

Buchtipp von Iris Hadbawnik:
Herausforderung Race Across America von Dr. Michael Nehls

Das Race Across America (RAAM) gilt als das härteste Radrennen der Welt. Wer dort startet, den erwartet eine Radstrecke von unvorstellbaren 4.800 Kilometern quer durch die USA. In Summe müssen etwa 30.000 Höhenmeter bewältigt werden.

Das Einzelzeitfahren führt die Teilnehmer in einer einzigen Etappe durch die unterschiedlichsten Klima- und Witterungsbedingungen, wie über die kochendheißen Asphaltstraßen der Mojave-Wüste oder die hohen Gebirgszüge der Rocky Mountains und sehr steilen Appalachen. Dass es sich dabei um eine der extremsten sportlichen Herausforderungen unserer Zeit handelt, beweist nicht zuletzt die Statistik: Rund 50 Prozent aller Fahrer beenden das Rennen vorzeitig, ohne das Ziel zu erreichen.

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Buchtipp: Lauf-Training für Triathleten von Ken Mierke

Buchtipp von Iris Hadbawnik:
Lauf-Training für Triathleten: Ken Mierke

Laufen kann doch jeder, oder? Aber sicher!
Aber nutzt auch jeder die richtige Technik…? Und ist dies der optimale Laufstil, um Verletzungen vorzubeugen?
Als ich vor Jahren mit dem Laufen anfing, wusste ich nichts von Lauftechnik, Laufstil oder Lauf-ABC. Das war mein Pech, denn so hatte ich im Handumdrehen die gesamte Palette der Läuferverletzungen durchgemacht. Von Shin Splint bis zu Hüftschmerzen, von der Achillessehnenreizung bis zum Problemknie …

Erst nach dieser „Selbsterfahrung“ machte ich mich daran, mich mit dem Thema Laufen intensiver zu beschäftigen: Was kann ich tun, um ein langes, erfolgreiches und verletzungsfreies Läuferleben zu erlangen?
Die Antwort findet man in dem Buch „Lauf-Training für Triathleten“ von Ken Mierke. Darin geht es nicht nur um Lauftechnik, es widmet sich weiterhin der Trainingsplanung sowie der optimalen Wettkampfvorbereitung – egal, ob es sich hierbei um einen Triathlon oder reinen Laufwettkampf handelt. So werden Themen wie beispielsweise

  • Optimales Wettkampfgewicht
  • Mentale Fertigkeiten
  • Krafttraining
  • Verletzungsprävention
  • Tapering

behandelt.

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26. Januar 2013: Ultramarathon Rodgau

Ultramarathon Rodgau – 50 km

Unsere Ergebnisse:

Oliver Weis: 05:24:37 h
Iris Hadbawnik: 05:24:37 h
Frank Nicklisch: 05:52:16 h
Fabian Kümper: 06:05:32 h
Sieger in seiner Altersklasse!!
Claudia Kümper: 06:10:25 h

 

Laufbericht von Oliver Weis:

„…und jährlich grüßt das Murmeltier…oder so ähnlich.
Rodgau, der Start in die Saison.
Aber gefühlsmäßig wird die Strecke immer anspruchsvoller.
So nahm die Quälerei ihren Lauf. Die Kräfte waren bereits nach den ersten Runden aufgebraucht, sodass es lediglich im Schleichschritt voran ging.
Alles in allem, war es mit Iris wieder ein tolles gemeinsames Abenteuer.“

Laufbericht von Iris Hadbawnik:

„Traditionell steht Ende Januar der Ultramarathon in Rodgau auf dem Plan, um die körperliche Fitness zu Jahresanfang zu testen. Im Prinzip wäre auch alles gar nicht so schlecht gelaufen, wäre die Hälfte der Strecke nicht ungeräumt und voller knöcheltiefen Schnees gewesen…
Bereits auf der ersten Runde hatte ich die Nase voll – und spürte den erhöhten Kraftaufwand für Beine und Rücken, sich durch den Schnee zu wühlen. Aber von Runde zu Runde lief es besser – und man akzeptierte einfach die äußeren Bedingungen.
Da eine Bestzeit unter diesen Bedingungen sowieso obsolet war, war ich froh, dass Oli und ich am Ende lediglich eine halbe Stunde nach meiner alten Bestzeit vom letzten Jahr ins Ziel gelaufen sind.

Glückwunsch auch an die beiden Mädels Petra und Marion, die das Ding trotz der erschwerten Bedingungen gerockt haben! Und vor allem an Fabian, der bei seinem ersten Ultra gleich seinen AK-Sieg geholt hat. :-))“

Laufbericht von Frank Nicklisch:

„Wieder mal in Rodgau. Seit 2006 mein alljährlicher Saisonbeginn und wie fast jedes Mal war ich mieserabel vorbereitet.
Dieses Jahr kam dann allerdings noch ein außergewöhnlich schlechter Streckenzustand dazu. Der sulzige Schnee auf weiten Teilen der Strecke kostete viel Kraft und so war es nicht verwunderlich, dass ich schon ab der 6.Runde ums Überleben gekämpft habe.
Letztlich habe ich mich durchgebissen und konnte gegen Ende sogar wieder etwas Fahrt aufnehmen.“

Zur Website des Veranstalters: www.rlt-rodgau.de

 

Buchtipp: Kraft-Training für Triathleten von Robert G. Price

Buchtipp von Iris Hadbawnik:
Kraft-Training für Triathleten: Robert G. Price

Man weiß es aus eigener Erfahrung: Krafttraining MUSS sein! Aber wie oft wird dieses für eine reine Lauf- oder Radeinheit geopfert und mal wieder auf einen nächsten Tag verschoben?!
Viele Triathleten – aber auch reine Läufer und Radfahrer – betrachten Krafttraining oftmals als lästige Einheit, die nicht selten einfach unter den Tisch gekehrt wird. Denn beim Krafttraining fehlt, was insbesondere Triathletenherzen höher schlagen lässt: Kilometer zählen! 🙂

Das Buch „Kraft-Training für Triathleten“ von Robert G. Price bietet dem Leser eine sehr anschaulich bebilderte Anleitung zu einem umfassenden und zugleich gut strukturierten Krafttraining. Wert legt der Autor nicht nur auf eine perfekte Übungsausführung, sondern auch das Hintergrundwissen „Warum sollte was trainiert werden“. Zugleich liegt der Schwerpunkt auf den Trainings-techniken und vielfältigen Programmen womit er eine wirksame Hilfestellung gegen Trainingsmonotonie bietet.

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Buchtipp: Hysterie des Körpers von Joey Kelly

Buchtipp von Iris Hadbawnik:
Kelly, Joey: Hysterie des Körpers

Zu Fuß geht Joey von Wilhelmshaven bis auf die Zugspitze – 900 km in knapp 3 Wochen. Er schläft draußen und ernährt sich nur von dem, was die Natur bereit hält. Ein eindrucksvolles Buch, bei dem man viele interessante Einblicke hinter die Fassade des Extremsportlers erhält.

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Oktober 2012: Frankfurt Marathon

28. Oktober 2012: Frankfurt Marathon

Unsere Ergebnisse:

Oliver Weis: 03:44:10 h
Iris Hadbawnik: 03:56:13 h
Svende Kümper: 04:02:03 h
Platz 4 in der Altersklasse!
Frank Nicklisch: 04:08:07 h
Claudia Kümper: 04:33:34 h
Fabian Kümper: 04:33:34 h

 

Laufbericht von Oliver Weis:

…und alle Jahre wieder…
Er ist einfach Pflicht, der Marathon in Frankfurt.
Nach eher mittelmäßigen Vorbereitung ist der Start dieses Mal richtig gut geglückt. 10Sekunden vor Startschuss in Galopp die Halle raus gestürmt, Peng…weg weg ich muss da rein…irgendwo über die Absperrung…puh, einen Platz bekommen…und ab geht die Post.
Was ist denn hier los denk` ich noch als ich merke, wow Oli Glück…äh nene Pech gehabt. Bin ganz vorne rein, direkt hinter den Profis…
naja den Sprint hab ich so knapp einen Kilometer mitgemacht, so geht das nich weiter… 🙁
Total „überpaced“ mit einem 4er Schnitt bin ich erst mal auf die Seite und hab mir und den Jungs den Gefallen einer Minute Auszeit gegeben.
Dann versuchte ich wieder in meinem Trab weiter zu laufen. Doch alles zu schnell.
Ab HM hab ich dann schon den bösen Hammertüpen kennengelernt. So früh war der noch nie da…komisch !!
Alles jammern hilft ja nix…durchbeissen…
Bin dann doch noch überglücklich ins Ziel gedackelt 🙂

Laufbericht von Iris Hadbawnik

Der Frankfurt Marathon 2012 sollte mal wieder spannend werden: Kann man mit ungenügendem Training trotzdem eine Zeit unter 4 h laufen? Getestet und bestanden. Es ging! Auch wenn mir das kalte Wasser zwischenzeitlich magenmäßig doch etwas zugesetzt hat… 🙁

Aber der Lauf war wieder super lustig und ich habe viele Leute auf und an der Strecke getroffen. U.a. meinen „alten Erzrivalen ;-)“ Bernann, der einfach wieder viel zu schnell für mich unterwegs war und erneut eine super Zeit hingelegt hat. 🙂 Glückwunsch!!

Oder Anna, mit der ich bereits letztes Jahr bei einer Zeit von 4:15 h ins Ziel eingelaufen bin – und diesmal treffen wir uns wieder auf der Strecke und nur wenige Meter vor der Festhalle… Total witzig! :-)))

Der Frankfurt Marathon ist halt immer wieder eine Reise/Teilnahme wert. Und trotz meiner diesjährigen 11. Teilnahme bietet er noch genügend Abwechslung und Spannung, so wie man es von einem echten Laufvergnügen erwartet!

Einziger Minuspunkt: Die Cola-Ausgabe an der Strecke wurde deutlich reduziert und war einzig bei km 40 erhältlich. Sorry Leute, aber das geht leider überhaupt nicht!!! 🙁

Laufbericht von Frank Nicklisch:

Ohne spezielle Vorbereitung bin ich in Frankfurt an den Start gegangen. Als ich im Vorfeld laut über eine mögliche Zielzeit nachdachte, ergab sich – aus einer Laune heraus – mein Angebot als Pacer für meine Nichte und meinen Neffen für eine Zielzeit von 3:59:59 zu fungieren. Spätestens da hätte ich mit dem Training anfangen sollen…
Schon am Samstag, beim abholen der Startunterlagen wurden wir in Frankfurt mit Schneeregen begrüßt. Ein überraschender Wintereinbruch Ende Oktober. Am nächsten Morgen sah es nur unwesentlich besser auf. Es hatte aufgehört zu regnen/schneien, aber kalt war es immer noch. Die Temperaturen lagen um die 0° als wir zum Start gingen.
Aufgabe des Pacers ist es den angepeilten Kilometerschnitt möglichst konstant zu halten, und die Schützlinge entsprechend zu bremsen oder zu ziehen. Unser Kilometerschnitt lag bei genau 5:40, wobei wir versuchen wollten bis zum Halbmarathon etwa 2 Minuten herauszulaufen.
So ging es dann los. Zweifel an der Kleiderwahl (kurz/kurz + Handschuhe) wurden schon bald als unbegründet erkannt. Wenn man erst mal lief, dann wurde es schon warm.
Die 5km Abschnitte sollten in einer Zeit von 28:20 gelaufen werden. Zunächst klappte das auch prima. Mit 28:12 und 28:16 lagen wir exakt auf Kurs. Auf den folgenden 10km, als wir etwas mehr Platz zum laufen hatten konnten wir etwas an Tempo zulegen und liefen mit 27:40 und 27:41 einen kleinen Puffer heraus.
Nach 1:58:07 passierten wir punktgenau die Halbmarathonmarke.
Wenig später musste mein Neffe das Tempo wegen Magenproblemen reduzieren und so waren wir nur noch zu zweit.
Auf der zweiten Hälfte zeigten sich dann erste Ermüdungserscheinungen und die Zeiten sackten erwartungsgemäß etwas ab. 28:24, 28:52 und 29:24 auf der Mainzer Landstraße. Bei km35 hatten wir unseren Puffer auf den geplanten Schnitt aufgebraucht, aber noch 7km bis ins Ziel. Blieb nur noch die letzte Reserve von 44 Sekunden.
Doch jetzt zeigte sich bei mir das mangelhafte Training der letzten Wochen. Die Muskulatur der Füße und der Waden fingen an zu krampfen und ich konnte das gewünschte Tempo nur noch schwer halten. Also schickte ich meine Nichte bei km36 allein auf die Strecke um das knappe Zeitfenster noch einzuhalten.
Ich klinkte mich dann erst mal aus und kümmerte mich um die Muskeln. Schließlich trabte ich langsam Richtung Ziel. Nach 4:08:07h erreichte ich die Ziellinie.
Meine Nichte konnte die notwendige Geschwindigkeit leider nicht halten und erreichte das Ziel nach 4:02:03h. Ziel knapp verfehlt, aber die persönliche Bestzeit um mehr als 17 Minuten verbessert. Dazu Platz 4 in der Altersklasse.