Unterwegs auf dem E4 auf Kreta.
Laufberichte
29. Mai 2013: WiBoLT
WiBoLT 2013: 320 km, 11.700 hm nonstop über den Rheinsteig – von Wiesbaden nach Bonn
Frank Nicklisch erreicht das Ziel nach: 82:20:00 h.
Wibolt_2013 – Laufbericht von Frank Nicklisch.
Website des Veranstalters: www.wibolt.de
22. Mai 2013: Rennsteiglauf
Rennsteiglauf Supermarathon – 72,7 km, 1.770 hm
Unsere Ergebnisse:
Oliver Weis: 09:15:09 h
Iris Hadbawnik: 09:15:10 h
Claudia Kümper: 10:16:57 h
18. Mai 2013: Keufelskopf Ultratrail
Keufelskopf Ultratrail – 85 km, 3.400 hm
Unsere Ergebnisse:
Oliver Weis: 13:55:05 h
Iris Hadbawnik: 13:55:05 h
Frank Nicklisch: 14:22:18 h
Mai 2013: Benefizlauf Heidenheim-Brixen
4. Mai 2013: 1. Etappe des Benefizlauf Heidenheim-Brixen; ca. 50 km
Website des Veranstalters: www.benefizlauf-heidenheim-brixen.de
26. April 2013: Hexenstieg Ultratrail
Hexenstieg Ultratrail – 216 km, 4.500 hm
Unsere Ergebnisse:
Frank Nicklisch: 46:10:00 h
Laufbericht von Frank Nicklisch:
Angesagt waren 216km im Harz mit 4500 Höhenmetern in 48 Stunden. Ich habe mich, nachdem ich den Lauf ja bereits letztes Jahr als Helfer kennengelernt habe, nach besten Möglichkeiten vorbereitet. Wetterprognose beobachet, Ausrüstung ausgewählt, Dropbags und Rucksack gepackt, wieder ausgepackt, neu gepackt. Doch die Realität sollte meine Vorstellung weit übersteigen.
Regen war gemeldet. Flächendeckend und dauerhaft. Gut, kenn ich schon, kein Problem. Kalt sollte es werden, mit Schnee auf dem Brocken. Nicht angenehm, aber ok – ich werde mich da durchbeißen.
Der Start bei strahlendem Sonnenschein, 25 Grad sollten es werden, und alle Läufer bei blendender Laune. Die Strecke war erwartungsgemäß anspruchsvoll, mit vielen Steigungen und schönen Trails gespickt. Auf dem Weg zum Brocken zogen die ersten dunklen Wolken auf, der angekündigte Regen stand bevor.
Bereits auf dem Brocken erwartete uns Regen und eisiger Wind. Kurze Rast beim Brockenwirt und beim verlassen des Gebäudes nach wenigen Minuten ein erster Eindruck von dem was noch kommen sollte: Regen, stürmischer Wind, Eiseskälte und dichter Nebel. In tieferen Lagen war das Wetter zwar besser, aber der Regen sollte jetzt für lange Zeit nicht mehr aufhören.
Unser kleines Grüppchen, dass sich auf den letzten Kilometern zusammengefunden hatte rückte enger zusammen und kämpfte gemeinsam gegen das Wetter, die völlig aufgweichte Strecke und die sinkende Motivation. Dauerhaft nasse Schuhe sorgten für erste Blasen. Regelmäßiger Kleidungswechsel an allen Dropbag Punkten konnte das nicht vollständig verhindern. Lästig aber noch unproblematisch.
Gegen 4:00 erreichten wir Thale nach offiziellen 112km und tatsächlichen 128km. Eine kurze Ruhepause mit 1,5h Schlaf, trockene Kleidung, trockene Füße, etwas Compeed und ich war wie neu! Auf gehts, zurück nach Osterode, nur noch 104km.
Draußen immer noch Regen, mal mehr und mal weniger. Bis zum VP Treseburg sogar noch das angenehme Gefühl von warmen und trockenen Füßen. Doch schon auf dem nächsten Abschnitt folgten tiefer Schlamm und sumpfige Wiesenwege – wieder völlig durchnässte Schuhe. Am VP Hasselfelde hatte Simone genug und stieg aus. Unsere Gruppe schrumpfte. Am VP Königshütte konnten wir Marcus nur mit Mühe davon abhalten ebenfalls aufzuzgeben. Ich musste meinen Blasen mit Nadel und Compeed zu Leibe rücken, eine echte Lösung war das leider nicht.
In einem stoischen Rhythmus kämpften wir uns weiter in Richtung VP Rinderstall. Laufen war nur noch abschnittsweise möglich, aber wir konnten ein strammes Tempo marschieren. Im Braunlage noch Pommes mit Majo vom Imbiss, hat gut getan. Am Rinderstall zum letzten Mal trockene Kleidung, wieder Blasen öffnen, meine letzten Compeedvorräte verbrauchen, Schmerz ignorieren, eine Dose Bier für die Moral und weiter Richtung Torfhaus.
Die Windeltreppe und der Anstieg zum Oderteich waren bald überstanden und wir gingen beim letzten Tageslicht auf den Märchenweg. Doch solche Märchen werden zu Alpträumen. Es hatte mittlerweile zu schneien angefangen und der Märchenweg entpuppte sich als Seen- und Schlammlandschaft, in die willkürlich Bäume und Felsbrocken gewürfelt waren. Die folgenden km kosteten viel Kraft und Zeit. Beide Füßen waren bald komplett durchnässt.
In Torfhaus angekommen traf uns die volle Wucht des Wetters. Schnee, eisiger Wind und Temperaturen unter Null Grad trafen auf einen erschöpften, hungrigen, durchnässten und ausgekühlten Körper. Erste Anzeichen einer Unterkühlung ließen nicht lange auf sich warten und kein warmer Ort soweit das Auge reicht. Panik keimt bei mir auf, ich reagiere gereizt auf meine Kameraden, wir müssen weiter, immer in Bewegung bleiben. Unterwegs esse ich etwas und bald fühle ich wie mir wieder wärmer wird. Ich werde wieder ruhiger.
Über die Wolfswarte geht es weiter nach Altenau zum vorletzten VP. Nach kurzer Rast geht es weiter und wir kommen zügig zum letzten VP. Ohne Rast ziehen wir weiter, wir wollen nur noch ins Ziel. In der Morgendämmerung erreichen wir Osterode. Das GPS hat 232km aufgezeichnet. Ich stoppe die Uhr nach 46:10h. Der Regen hat aufgehört, uns steht ein sonniger Tag bevor.
März 2013: Laufcamp in Spanien
8.-18. März 2013: Lauf-Camp mit Iris Hadbawnik im Rahmen der Sport Coast Sportreisen in der Nähe von Valencia.
Zur Website des Veranstalters: www.sport-coast.de
26. Januar 2013: Ultramarathon Rodgau
Ultramarathon Rodgau – 50 km
Unsere Ergebnisse:
Oliver Weis: 05:24:37 h
Iris Hadbawnik: 05:24:37 h
Frank Nicklisch: 05:52:16 h
Fabian Kümper: 06:05:32 h
Sieger in seiner Altersklasse!!
Claudia Kümper: 06:10:25 h
Laufbericht von Oliver Weis:
„…und jährlich grüßt das Murmeltier…oder so ähnlich.
Rodgau, der Start in die Saison.
Aber gefühlsmäßig wird die Strecke immer anspruchsvoller.
So nahm die Quälerei ihren Lauf. Die Kräfte waren bereits nach den ersten Runden aufgebraucht, sodass es lediglich im Schleichschritt voran ging.
Alles in allem, war es mit Iris wieder ein tolles gemeinsames Abenteuer.“
Laufbericht von Iris Hadbawnik:
„Traditionell steht Ende Januar der Ultramarathon in Rodgau auf dem Plan, um die körperliche Fitness zu Jahresanfang zu testen. Im Prinzip wäre auch alles gar nicht so schlecht gelaufen, wäre die Hälfte der Strecke nicht ungeräumt und voller knöcheltiefen Schnees gewesen…
Bereits auf der ersten Runde hatte ich die Nase voll – und spürte den erhöhten Kraftaufwand für Beine und Rücken, sich durch den Schnee zu wühlen. Aber von Runde zu Runde lief es besser – und man akzeptierte einfach die äußeren Bedingungen.
Da eine Bestzeit unter diesen Bedingungen sowieso obsolet war, war ich froh, dass Oli und ich am Ende lediglich eine halbe Stunde nach meiner alten Bestzeit vom letzten Jahr ins Ziel gelaufen sind.
Glückwunsch auch an die beiden Mädels Petra und Marion, die das Ding trotz der erschwerten Bedingungen gerockt haben! Und vor allem an Fabian, der bei seinem ersten Ultra gleich seinen AK-Sieg geholt hat. :-))“
Laufbericht von Frank Nicklisch:
„Wieder mal in Rodgau. Seit 2006 mein alljährlicher Saisonbeginn und wie fast jedes Mal war ich mieserabel vorbereitet.
Dieses Jahr kam dann allerdings noch ein außergewöhnlich schlechter Streckenzustand dazu. Der sulzige Schnee auf weiten Teilen der Strecke kostete viel Kraft und so war es nicht verwunderlich, dass ich schon ab der 6.Runde ums Überleben gekämpft habe.
Letztlich habe ich mich durchgebissen und konnte gegen Ende sogar wieder etwas Fahrt aufnehmen.“
Zur Website des Veranstalters: www.rlt-rodgau.de





