07. Juli 2018: ThüringenULTRA

07. Juli 2018: Thüringen Ultra (100 km, 2.150 hm)

Unsere Ergebnisse:

Iris Hadbawnik: 13:44:02 h
Oliver Weis: 13:44:03 h

Copyright Fotos: privat, Google

19. Mai 2018: TorTour de Ruhr – 100 Meilen

19. Mai 2018: TorTour de Ruhr

Unsere Ergebnisse:

100 Meilen (161 km): Claudia Kümper 26:17:30 h – 3. Frau in der Gesamtwertung!!

Copyright Fotos: Svende, Lena und Chris

 

Laufbericht von Claudia Kümper: TorTour de Ruhr 100 Meilen

Vor über einem Jahr hatte ich mich – nach der freundlichen Einladungsmail von Jens – für meinen allerersten 100-Meilen-Ultralauf angemeldet. Eine völlig neue Herausforderung!

Die Zweifel, ob ich mir hiermit nicht zu viel vornehme, ließen nicht lange auf sich warten. Bis dahin war ich nur etwas über 100 km am Stück gelaufen, auch wenn bei einigen Läufen etliche Höhenmeter dabei waren (mit denen ich entlang der Ruhr nicht zu rechnen hatte). Aber 160,9 km?

Anfangs schien der Termin noch in weiter Ferne zu sein und ich dachte wenig darüber nach, aber irgendwann musste ich mein Training intensivieren und hoffte am Ende, dass die beiden kleineren Ultras und die drei Marathons in Abständen von zwei bis drei Wochen zwischen Januar und April meinen Körper auf die stärkere Belastung vorbereiten würden.

Mit Svende und Chris stand mir ein hoch motiviertes Team zur Seite. Für Svende war es bereits die dritte TTdR-Team-Teilnahme. Gemeinsam waren wir beide 2014 Franks Team auf seinem 100-Meilen-Lauf, und 2016 begleiteten Svende und Steffi mich auf meinem Bambinilauf.

Tage vor dem Start baute ich das Auto um, damit Platz für die vielen Getränke, Nahrungsmittel (woher weiß ich vorher, worauf ich später mal Appetit habe?), Laufkleidung (für alle Temperaturen und Eventualitäten) und eine Matratze (damit mein Team sich unterwegs auch mal ausruhen konnte) vorhanden war. Die Fahrrad- und Lenkertaschen waren gepackt, der Fahrradträger am Auto montiert. Die Wettervorhersage war prächtig, tendenziell eher schon zu heiß. Die Aufregung stieg!

Ich stellte mir den Wecker, um ohne Stress in den Samstag zu starten. Am Hamburger Hauptbahnhof holte ich Svende ab und sie übernahm den Rest der Fahrt. Pünktlich erreichten wir Arnsberg, sahen dort schon einige 230-km-Läufer eintreffen und weiterlaufen, holten unseren Startbeutel und die vorbestellten Goodies ab und machten das Fahrrad startklar. Dann trafen auch schon Annika und Chris ein, die mich bis zum Start begleiteten, ehe Annika mit dem Auto weiterfuhr. Die Transport-Logistik zum Start und zur Heimreise nach dem Lauf hatte es in sich!

Das Briefing und die stimmungsvollen Momente vor dem Start ersetzten meine Nervosität durch Konzentration und den Focus auf einen unvergleichlichen Lauf. Ich wollte ihn nicht nur schaffen, ich wollte ihn – wenn immer möglich – auch genießen.

Die Prolog-Runde war abwechslungsreich und hügelig. Ich bremste mich, um nicht gleich am Anfang Körner zu verschenken. Ehe ich mich versah, standen Svende und Chris am Weg; damit waren die ersten 13,7 km geschafft und es ging auf den Ruhrtalradweg.

Chris übernahm die erste Radbegleitung, während Svende mit dem Auto ein Stück vorfuhr.  Wir trafen uns auf dem Parkplatz vom PENNY Markt wieder, wo ich – inzwischen richtig hungrig – in das „vorbestellte“ Käsebrot biss, mir eine lange Laufhose anzog und nach kurzer Pause weiter lief. Jetzt war Svende an meiner Seite und wir arbeiteten uns zu unserem ersten VP – dem „Wellenbad“ – vor. Inzwischen war es dunkel und kalt, und ich merkte, dass ich zu zittern anfing, während ich dort die leckeren Pellkartoffeln aß. Also noch ein Langarmshirt überziehen, die Stirnlampe einschalten und schnell weiter. Von der Landschaft konnte ich nun nicht mehr viel erkennen, aber dafür zeigte sich am Himmel ein blutroter Mond. Am nächsten VP würden wir Frank und Lena treffen, mit diesem Gedanken munterte Chris mich immer wieder unterwegs auf. Endlich erreichten wir das „Strandhaus Hengsteysee“, wo Svende, Lena und Frank bereits zusammen saßen. So richtig viel essen konnte ich leider nicht, aber die Cola tat gut. Wir wünschten Frank alles Gute für seinen Lauf, der in einer Stunde starten sollte, und machten uns wieder auf den Weg.

Nun lief ich im einstelligen Bereich, keine 100 km mehr! Trotzdem zogen sich die Kilometer spürbar in die Länge, die Müdigkeit machte sich breit und die Dunkelheit motivierte mich auch nicht. Svende versuchte mich aufzumuntern so gut es ging. Doch dann wurde der Himmel heller, das Vogelgezwitscher setzte ein und die ersten Bambiniläufer überholten uns. Der Sonnenaufgang über der Ruhr war wunderschön. Der frische junge Morgen und kurze Gespräche mit anderen Läufern besserten meine Stimmung. Am VP „Zollhaus Herbede“ waren Stühle und Tische aufgebaut. Ich aß Wassermelonen und Salzbrezeln, was meinem Magen gut bekam. Mein Isogetränk konnte ich inzwischen nicht mehr sehen (geschweige denn trinken).

Während der folgenden Kilometer erinnerte Chris mich mit gnadenloser Regelmäßigkeit daran, dass ich mehr trinken muss. Widerspruch war zwecklos, auch wenn Übelkeit mich plagte. Mein Team passte hervorragend auf mich auf.

Am VP „Wat läuft“ kamen uns Lena und Svende entgegen. Frank lief noch hinter mir. Dieser Verpflegungsstand bot neben vielen anderen Köstlichkeiten auch Grillwürstchen, von denen ich mir einige Stücke mit Senf in den Mund schob. Ich hatte Appetit darauf und mein Magen beschwerte sich nicht. Inzwischen war es richtig warm geworden, externe Kühlung war angesagt: Schirmmütze ins frische Ruhrwasser halten und ab auf den Kopf! Gehend und laufend im Wechsel näherten wir uns dem nächsten VP „nur noch ein Marathon“. Auf der Brücke nahm Svende sich Zeit für ein paar Fotos, ehe wir uns dem reich gedeckten Tisch näherten. Chris erwartete uns schon. Trotz der Gastfreundlichkeit, der überaus leckeren Kartoffeln mit Quark und der Sitzplätze im Schatten wollte ich mich hier nicht übermäßig lange aufhalten.

Der Radweg war inzwischen von jeder Menge Pfingstausflüglern bevölkert, der Blick über den Baldeney See mit den Wassersportlern einfach traumhaft. Es fiel mir schwer, wieder in den Laufschritt zu kommen; stattdessen marschierte ich weiter.  Immer wieder fragten uns entgegenkommende Ausflügler, an welcher Laufveranstaltung wir teilnehmen würden und waren häufig überrascht, wenn wir von einem Nonstop-Lauf berichteten. Die Anerkennung tat mir gut, auch wenn ich mich schon lange nicht mehr gut fühlte. Doch inzwischen wusste ich, dass ich es vor dem Cut-off ins Ziel schaffen würde. Das beflügelte mich und ließ mich meine Blasen an den Füßen und die schmerzenden Kniegelenke vorübergehend vergessen.

Nach 8 km erwartete uns Svende, die auf dem TTdR-Liegestuhl am Ufer saß. Das sah gemütlich aus! Wir verabredeten uns am letzten (!) VP „Mintarder Brücke“. Allerdings sollte es bei meinem Tempo noch etwas dauern, bis ich dort eintraf. Von hinten schloss Frank auf und wir gingen ein Stück zusammen, ehe er wieder beschleunigte und verschwand. Dafür tauchte Svende vor uns auf, die das Auto am VP geparkt hatte und uns entgegenlief. Wie schon zuvor, wurden wir auch an diesem VP sehr freundlich und aufmerksam empfangen und bewirtet. Im Schatten standen Stühle und es gab Wassermelone, das tat gut. Nach kurzer Pause ging es weiter. Noch 23.7 km.

Inzwischen stach die Sonne vom Himmel, sodass Svende mir den aufgespannten Regenschirm als Schattenspender entgegenhielt. Chris fuhr derweil mit dem Auto zum Zielparkplatz und kam uns von dort zu Fuß entgegen, sodass wir die letzten Kilometer zu dritt zurücklegen konnten. Diese Kilometer zogen sich gefühlt unendlich in die Länge. Mein Team vermied es, mir irgendwelche Zwischenstände durchzugeben – es hätte mich nur demotiviert. So schleppte ich mich über Deiche und Brücken, bis endlich der Zieleinlauf in Sicht kam: Erst das Rheinorange, dann der Pavillon und zuletzt der Weg durch die Wiesen. Hier erwartete uns Lena mit der Kamera. Schöne Fotos! Schnell noch das Fahrrad abgestellt, und dann kamen wir Hand in Hand an – Glück pur und das erlösende Anschlagen am Rheinorange. Ich bekam eine fette Medaille um den Hals gehängt und wurde von Jens anschließend mit der Riesenüberraschung konfrontiert, dass ich den 3. Platz der Frauen gewonnen hatte. Ich konnte es nicht glauben (kurze Nachfrage: „Dritte von drei?“ wurde so nicht bestätigt). Noch schnell ein paar Fotos, dann langsam zurück. Ich legte mich ins Gras, entspannte meine Füße (wovon ich in den letzten Stunden zunehmend geträumt hatte) und blickte in den blauen Himmel. Die Endorphine tanzten. Einfach unvorstellbar!

Svende und ich wurden mit dem Veranstalter-Auto zum Parkplatz gebracht, während Chris mit dem Rad dorthin fuhr. Während mein Team das Fahrrad befestigte und den Unterwegs-Proviant bereitstellte, saß ich auf dem Beifahrersitz und wollte mich keinen Schritt mehr bewegen. Svende fuhr uns sicher nach Hamburg. Dort wartete ein bequemes Hotelbett auf uns und wir sahen die ganze große Familie, ehe sich jeder wieder auf den Weg in sein Zuhause machte.

Danke an Jens und sein Team für die Organisation dieser großartigen Veranstaltung.
Danke an die vielen Helferinnen und Helfer, die uns unterwegs bestens versorgten.
Danke an mein Team, Svende und Chris. Ohne euch hätte ich es nicht geschafft!

27. Januar 2018: 50 km Ultramarathon Rodgau

Ultramarathon RLT Rodgau (50 km)

Unsere Ergebnisse:

Oliver Weis: 05:05:26 h
Iris Hadbawnik: 05:05:27 h
Claudia Kümper: 05:34:57 h
Frank Nicklisch: 05:47:03 h

Copyright Fotos: Go4it-Foto.de und privat

27. August 2016: Karwendelmarsch

Karwendelmarsch (52 km, 2.281 hm)

Unsere Ergebnisse:

Svende Kümper: 10:06:26 h
Claudia Kümper: 10:06:26 h
und Steffi: 10:06:26 h

Copyright Fotos: privat und Eventfoto Werbegams

Lauf über 52 km und 2281 Höhenmetern von Scharnitz nach Pertisau am Achensee

Laufbericht von Claudia Kümper

Am Donnerstag machen wir uns auf den Weg nach Scharnitz, um im Gästehaus Helga (sehr empfehlenswert) unser Appartement zu beziehen. Steffi ist bereits seit einer Woche auf dem dortigen Campingplatz, hat die Bergwelt bereits erkundet und sich akklimatisiert.

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13. August 2016: Mauerweglauf (100 Meilen)

Mauerweglauf (100 Meilen)

Unsere Ergebnisse:

Iris Hadbawnik: 23:49:27 h
Oliver Weis: 23:49:27 h

Der Mauerweglauf 2016 war eine top organisierte Veranstaltung mit erstklassiger Verpflegung (der VP 22 von Laktat³ mit dem Pfefferminztee mitten im Wald hat mir das Leben gerettet – lieben Dank dafür!! :-)), tollen Leuten, vielen emotionalen Momenten und einer schönen und abwechslungsreichen Streckenführung!

Copyright Fotos: privat, Mauerweglauf und pebe-sport.de

15. Mai 2016: TorTour de Ruhr – 100 Kilometer

TorTour de Ruhr – 100 Kilometer

Unsere Ergebnisse:

Claudia Kümper (100 km): 15:36:47 h

Copyright Fotos: privat

14. Mai 2016: TorTour de Ruhr – 230 Kilometer

TorTour de Ruhr

Unsere Ergebnisse:

Claudia Kümper (100 km): 15:36:47 h
Frank Nicklisch (230 km): Abbruch nach 147 km in ca. 24 h

Copyright Fotos: privat

23. April 2016: 12h-Lauf Seilersee

12h-Lauf Seilersee 

Unsere Ergebnisse:

Iris Hadbawnik: 87,437 Kilometer
Oliver Weis: 87,437 Kilometer

Oli und ich konnten den 12-h-Lauf am Seilersee mit einer Kilometerleistung von 87,437 km (1.056 hm) beenden. Es war zwar eisig kalt und meine Wade hat von Anfang an gezwickt, aber der Lauf war so super organisiert, mit einem einmaligen Verpflegungsbuffet ausgestattet, mit herrlichen Lichtspielen rund um den See, einer sternenklaren Vollmondnacht und einer tollen familiären Atmosphäre, so dass alle Wehwehchen in den Hintergrund rückten.

Copyright Fotos: privat

06. Juni 2015: Schefflenzer Ultra

Schefflenzer Ultra (100 km, 1.900 hm)

Unsere Ergebnisse:

Iris Hadbawnik: 12:26:55 h (2. Frau gesamt)
Oliver Weis: 50 km in 05:58 h

 

Copyright Fotos: privat

 

Das Video zeigt meinen Zieleinlauf nach der kräftezehrenden Hitzeschlacht:

25. Januar 2014: Ultramarathon Rodgau

Ultramarathon Rodgau 50 km

Alle Jahre wieder – ein toller Lauftag beim RLT Rodgau. PB auf 50 KM, Platz 4 in der Damen-Mannschaftswertung und alle Mädels haben ihre persönlichen Ultraziele erreicht! 🙂

Unsere Ergebnisse:

Iris Hadbawnik: 04:45:11
Svende Kümper: 05:31:49 h (Platz 1 in der AK!)
Claudia Kümper: 05:31:50 h
Gemeinsam erreichen die UltraRunners-Mädels Platz 4 in der Damen-Team-Wertung!
Oliver Weis: 01:55:08 h (20 km)

Rodga_2014

Weitere Fotos von Rodgau.

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26. Januar 2013: Ultramarathon Rodgau

Ultramarathon Rodgau – 50 km

Unsere Ergebnisse:

Oliver Weis: 05:24:37 h
Iris Hadbawnik: 05:24:37 h
Frank Nicklisch: 05:52:16 h
Fabian Kümper: 06:05:32 h
Sieger in seiner Altersklasse!!
Claudia Kümper: 06:10:25 h

 

Laufbericht von Oliver Weis:

“…und jährlich grüßt das Murmeltier…oder so ähnlich.
Rodgau, der Start in die Saison.
Aber gefühlsmäßig wird die Strecke immer anspruchsvoller.
So nahm die Quälerei ihren Lauf. Die Kräfte waren bereits nach den ersten Runden aufgebraucht, sodass es lediglich im Schleichschritt voran ging.
Alles in allem, war es mit Iris wieder ein tolles gemeinsames Abenteuer.”

Laufbericht von Iris Hadbawnik:

“Traditionell steht Ende Januar der Ultramarathon in Rodgau auf dem Plan, um die körperliche Fitness zu Jahresanfang zu testen. Im Prinzip wäre auch alles gar nicht so schlecht gelaufen, wäre die Hälfte der Strecke nicht ungeräumt und voller knöcheltiefen Schnees gewesen…
Bereits auf der ersten Runde hatte ich die Nase voll – und spürte den erhöhten Kraftaufwand für Beine und Rücken, sich durch den Schnee zu wühlen. Aber von Runde zu Runde lief es besser – und man akzeptierte einfach die äußeren Bedingungen.
Da eine Bestzeit unter diesen Bedingungen sowieso obsolet war, war ich froh, dass Oli und ich am Ende lediglich eine halbe Stunde nach meiner alten Bestzeit vom letzten Jahr ins Ziel gelaufen sind.

Glückwunsch auch an die beiden Mädels Petra und Marion, die das Ding trotz der erschwerten Bedingungen gerockt haben! Und vor allem an Fabian, der bei seinem ersten Ultra gleich seinen AK-Sieg geholt hat. :-))”

Laufbericht von Frank Nicklisch:

“Wieder mal in Rodgau. Seit 2006 mein alljährlicher Saisonbeginn und wie fast jedes Mal war ich mieserabel vorbereitet.
Dieses Jahr kam dann allerdings noch ein außergewöhnlich schlechter Streckenzustand dazu. Der sulzige Schnee auf weiten Teilen der Strecke kostete viel Kraft und so war es nicht verwunderlich, dass ich schon ab der 6.Runde ums Überleben gekämpft habe.
Letztlich habe ich mich durchgebissen und konnte gegen Ende sogar wieder etwas Fahrt aufnehmen.”

Zur Website des Veranstalters: www.rlt-rodgau.de