25. Oktober 2015: Frankfurt Marathon

25. Oktober 2015: Frankfurt Marathon

Iris Hadbawnik: 03:58:36 h
Oliver Weis: 03:58:35 h

 

Fotos: privat

 

 

Video von Jörn Theissig – vielen lieben Dank dafür!! 🙂

Oktober 2012: Frankfurt Marathon

28. Oktober 2012: Frankfurt Marathon

Unsere Ergebnisse:

Oliver Weis: 03:44:10 h
Iris Hadbawnik: 03:56:13 h
Svende Kümper: 04:02:03 h
Platz 4 in der Altersklasse!
Frank Nicklisch: 04:08:07 h
Claudia Kümper: 04:33:34 h
Fabian Kümper: 04:33:34 h

 

Laufbericht von Oliver Weis:

…und alle Jahre wieder…
Er ist einfach Pflicht, der Marathon in Frankfurt.
Nach eher mittelmäßigen Vorbereitung ist der Start dieses Mal richtig gut geglückt. 10Sekunden vor Startschuss in Galopp die Halle raus gestürmt, Peng…weg weg ich muss da rein…irgendwo über die Absperrung…puh, einen Platz bekommen…und ab geht die Post.
Was ist denn hier los denk` ich noch als ich merke, wow Oli Glück…äh nene Pech gehabt. Bin ganz vorne rein, direkt hinter den Profis…
naja den Sprint hab ich so knapp einen Kilometer mitgemacht, so geht das nich weiter… 🙁
Total “überpaced” mit einem 4er Schnitt bin ich erst mal auf die Seite und hab mir und den Jungs den Gefallen einer Minute Auszeit gegeben.
Dann versuchte ich wieder in meinem Trab weiter zu laufen. Doch alles zu schnell.
Ab HM hab ich dann schon den bösen Hammertüpen kennengelernt. So früh war der noch nie da…komisch !!
Alles jammern hilft ja nix…durchbeissen…
Bin dann doch noch überglücklich ins Ziel gedackelt 🙂

Laufbericht von Iris Hadbawnik

Der Frankfurt Marathon 2012 sollte mal wieder spannend werden: Kann man mit ungenügendem Training trotzdem eine Zeit unter 4 h laufen? Getestet und bestanden. Es ging! Auch wenn mir das kalte Wasser zwischenzeitlich magenmäßig doch etwas zugesetzt hat… 🙁

Aber der Lauf war wieder super lustig und ich habe viele Leute auf und an der Strecke getroffen. U.a. meinen “alten Erzrivalen ;-)” Bernann, der einfach wieder viel zu schnell für mich unterwegs war und erneut eine super Zeit hingelegt hat. 🙂 Glückwunsch!!

Oder Anna, mit der ich bereits letztes Jahr bei einer Zeit von 4:15 h ins Ziel eingelaufen bin – und diesmal treffen wir uns wieder auf der Strecke und nur wenige Meter vor der Festhalle… Total witzig! :-)))

Der Frankfurt Marathon ist halt immer wieder eine Reise/Teilnahme wert. Und trotz meiner diesjährigen 11. Teilnahme bietet er noch genügend Abwechslung und Spannung, so wie man es von einem echten Laufvergnügen erwartet!

Einziger Minuspunkt: Die Cola-Ausgabe an der Strecke wurde deutlich reduziert und war einzig bei km 40 erhältlich. Sorry Leute, aber das geht leider überhaupt nicht!!! 🙁

Laufbericht von Frank Nicklisch:

Ohne spezielle Vorbereitung bin ich in Frankfurt an den Start gegangen. Als ich im Vorfeld laut über eine mögliche Zielzeit nachdachte, ergab sich – aus einer Laune heraus – mein Angebot als Pacer für meine Nichte und meinen Neffen für eine Zielzeit von 3:59:59 zu fungieren. Spätestens da hätte ich mit dem Training anfangen sollen…
Schon am Samstag, beim abholen der Startunterlagen wurden wir in Frankfurt mit Schneeregen begrüßt. Ein überraschender Wintereinbruch Ende Oktober. Am nächsten Morgen sah es nur unwesentlich besser auf. Es hatte aufgehört zu regnen/schneien, aber kalt war es immer noch. Die Temperaturen lagen um die 0° als wir zum Start gingen.
Aufgabe des Pacers ist es den angepeilten Kilometerschnitt möglichst konstant zu halten, und die Schützlinge entsprechend zu bremsen oder zu ziehen. Unser Kilometerschnitt lag bei genau 5:40, wobei wir versuchen wollten bis zum Halbmarathon etwa 2 Minuten herauszulaufen.
So ging es dann los. Zweifel an der Kleiderwahl (kurz/kurz + Handschuhe) wurden schon bald als unbegründet erkannt. Wenn man erst mal lief, dann wurde es schon warm.
Die 5km Abschnitte sollten in einer Zeit von 28:20 gelaufen werden. Zunächst klappte das auch prima. Mit 28:12 und 28:16 lagen wir exakt auf Kurs. Auf den folgenden 10km, als wir etwas mehr Platz zum laufen hatten konnten wir etwas an Tempo zulegen und liefen mit 27:40 und 27:41 einen kleinen Puffer heraus.
Nach 1:58:07 passierten wir punktgenau die Halbmarathonmarke.
Wenig später musste mein Neffe das Tempo wegen Magenproblemen reduzieren und so waren wir nur noch zu zweit.
Auf der zweiten Hälfte zeigten sich dann erste Ermüdungserscheinungen und die Zeiten sackten erwartungsgemäß etwas ab. 28:24, 28:52 und 29:24 auf der Mainzer Landstraße. Bei km35 hatten wir unseren Puffer auf den geplanten Schnitt aufgebraucht, aber noch 7km bis ins Ziel. Blieb nur noch die letzte Reserve von 44 Sekunden.
Doch jetzt zeigte sich bei mir das mangelhafte Training der letzten Wochen. Die Muskulatur der Füße und der Waden fingen an zu krampfen und ich konnte das gewünschte Tempo nur noch schwer halten. Also schickte ich meine Nichte bei km36 allein auf die Strecke um das knappe Zeitfenster noch einzuhalten.
Ich klinkte mich dann erst mal aus und kümmerte mich um die Muskeln. Schließlich trabte ich langsam Richtung Ziel. Nach 4:08:07h erreichte ich die Ziellinie.
Meine Nichte konnte die notwendige Geschwindigkeit leider nicht halten und erreichte das Ziel nach 4:02:03h. Ziel knapp verfehlt, aber die persönliche Bestzeit um mehr als 17 Minuten verbessert. Dazu Platz 4 in der Altersklasse.